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Aktuelles

24.12.2021 | Stefanie Starke | München/Passau | Walter Taubeneder MdL

„Wir sind als Vertreter der Region zu Dank verpflichtet“

Niederbayerische CSU-Landtagsabgeordnete danken Bauamtsdirektor Robert Wufka für langjährige gute Zusammenarbeit

Foto (Stefanie Starke): (v.l.) MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL Walter Taubeneder, der künftige Amtsleiter Norbert Sterl, Amtsleiter Robert Wufka, MdL Martin Wagle, MdL Max Gibis und Staatsminister Bernd Sibler.

„Diesen Anlass dürfen wir nicht spurlos vorbeiziehen lassen“, führt Staatsminister Bernd Sibler in das gemeinsame Treffen mit Robert Wufka, Amtsleiter des Staatlichen Bauamtes Passau, ein.

Schließlich sei es ein einschneidender Akt, wenn sich ein Amtsleiter, der nach rund 40 Jahren sein „Schiff“ verlasse, in den Ruhestand verabschiede und seine Klinke in die Hand nehme. „Vielen Dank für die exzellente Zusammenarbeit, die hohe fachliche Kompetenz und die Bereitschaft auch dahin zu gehen, wo es manchmal wehtun kann“, so Sibler, der gemeinsam mit MdL Walter Taubeneder, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL Martin Wagle und MdL Max Gibis ins Staatliche Bauamt Passau gekommen ist, um den Amtsleiter gebührend zu verabschieden. „Als Vertreter der Region sind wir zum Dank verpflichtet. Es war ein Glücksfall, dass wir dich gehabt haben. Diese enge Zusammenarbeit war toll“, betont auch MdL Taubeneder. Und sein MdL-Kollege Martin Wagle aus dem Rottal ergänzt: „Wir haben immer einen hervorragenden Draht gepflegt und sind gemeinsam auch oft unangenehme Wege gegangen.“
40 Jahre lang war Robert Wufka in der bayerischen Staatsbauverwaltung tätig, als Baurat hatte er am damaligen Straßenbauamt Deggendorf begonnen. „Ja, man muss immer diskutieren – da legt man sich ein dickes Fell zu“, muss Wufka zugeben. Grundsätzlich war es dem Bauamtsdirektor stets ein wichtiges Anliegen, eine kompetente Anlaufstelle zu sein. „Anliegen und Anfragen müssen schnell und kompetent beantwortet werden. Diese Qualität nach außen war mir immer sehr wichtig.“ Genau diese Kompetenz und die fachliche An-sprache haben auch die CSU-Abgeordneten stets geschätzt: „Das Staatliche Bauamt Passau ist ein Musterbeispiel für menschliches Miteinander und fachliche Expertise. Eine höchst zukunftsorientierte Verwaltung“, möchte auch MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler für das gute Miteinander danken. Sowohl kleine als auch große infrastrukturelle Projekte wur-den gleichermaßen bedeutend behandelt. „Ich habe nie jemanden erlebt, der fachlich wi-dersprechen konnte“, so Waschler weiter. „Wir haben in Niederbayern viele große Projekte umgesetzt. Spannend waren für mich vor allem Brücken- und Tunnelprojekte“, so Wufka, der an dieser Stelle jedoch auch bedauert, dass der Straßenbau schon lang nicht mehr für große Zustimmung bei der Bevölkerung sorge. „Straßenbau ist nicht mehr sexy. Diese Ablehnung hätte man sich vor 20 Jahren nicht vorstellen können“, so auch MdL Max Gibis, der sich bei Robert Wufka ebenfalls für die gute Zusammenarbeit bedankte. „Ich bin vor allem für die gute Bestandserhaltung und Sanierung unserer Straßen dankbar. Aber vor allem im ländlichen Raum sind wir einfach auf eine vernünftige Infrastruktur angewiesen.“
Auch wenn es in den letzten Jahrzehnten auch immer schwere Diskussionen zu führen gab – „Ich danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Mein Anliegen bei der Amtsleitung war immer: Wir sind für die Region da und da gibt es kleine wie große Anliegen. Dankenswerter Weise hatte ich tolle Abgeordnete, was für eine Behörde wie das Staatliche Bauamt unglaublich wichtig ist“, so Robert Wufka abschließend.
Der Behördenleiter des Staatlichen Bauamtes Passau wird zum Jahreswechsel sein Amt an den bisherigen Stellvertreter und Leiter des Bereichs Hochbau Norbert Sterl übergeben. „Nach 16 Jahren Reifung übernimmst du nun die Bauamtsleitung mit den Bereichen Hoch- und Straßenbau“, freut sich Wufka über seine Nachfolge. „Du hast dich verdient um unsere Heimat gemacht und dafür sind wir dir alle dankbar“, so die CSU-Landtagsabgeordneten gegenüber Robert Wufka abschließend.