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Aktuelles

23.02.2021 | Passau

Fraktionsübergreifende Initiative „Pflegestützpunkt“

MdL Waschler: „Pflegestützpunkt für Passau bestens begründbar“

Wie schon viele andere Kommunen in Bayern, will nun auch die Stadt Passau einen sogenannten Pflegestützpunkt für die Dreiflüssestadt – dafür macht sich auch die CSU-Fraktion stark. „Ein Ort, an dem Menschen zu allen Fragen im Vor- und Umfeld der Pflege beraten werden. Außerdem sollen von dem Stützpunkt aus Hilfs- und Unterstützungsangebote auch direkt koordiniert werden“, erklärt CSU-Stadtrat und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler. „Alles, was dazu beiträgt den Alltag für pflegebedürftige Personen und deren Angehörige zu gestalten und zu verbessern ist sinnvoll und förderungswürdig“, so auch die CSU-Fraktionsvorsitzende Evi Buhmann, die für einen derartigen Pflegestützpunkt auch an eine Anbindung in das geplante Familien-/ Bürgerzentrum denkt.

Nachdem die Stadt Passau, auf Initiative der Grünen, bereits Anfang Dezember 2020 Interesse für einen Pflegestützpunkt beim zuständigen Ministerium bekundete, hat auch MdL Waschler Kontakt mit Klaus Holetschek, dem Bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege aufgenommen. „Gemeinsam, von allen Seiten eine Initia-tive anzustoßen, bringt Projekte meist effizienter auf den Weg“, ist der Abgeordnete überzeugt. So war auch schnell ein Antwortschreiben aus dem Gesundheitsministe-rium in der Post.

„Um die Strukturen vor Ort zu stärken, unterstützt mein Ministerium den Auf-bau von neuen Pflegestützpunkten sowie die Vernetzung aller Pflegestütz-punkte“, so Staatsminister Holetschek an MdL Waschler.

Seit Januar 2021 gebe es eine Regelförderung für Pflegestützpunkte. Dazu wurde eine Ausweitung der Richtlinie für die Förderung im „Bayerischen Netzwerk Pflege“ vorgenommen. Zuwendungsempfänger seien, laut Ministerium, Kommunen, die sich an der Trägerschaft eines Pflegestützpunktes beteiligen.

„Die Förderpauschale beträgt maximal für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft jährlich bis zu 20.000 Euro. Bei einer räumlichen Anbindung an eine Fachstel-le für pflegende Angehörige erhöht sich die Förderpauschale für insgesamt maximal drei Jahre um jährlich bis zu 3.000 Euro“, so der Minister weiter.

Anträge für eine einmalige Förderung könnten jederzeit gestellt werden, für die Ab-wicklung der Förderverfahren sei das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) in Am-berg zuständig.„Fachlich und sachlich ist ein Pflegestützpunkt in Passau bestens begründbar und eine staatliche Unterstützung sinnvoll und notwendig“, ist MdL Waschler überzeugt. Und auch der Gesundheitsminister schreibt an den Passauer CSU-Abgeordneten:

„Aus fachlicher Sicht wäre es wünschenswert, das gut etablierte und in dieser Form in Deutschland einzigartige Netz der rund 110 Fachstellen für pflegende Angehörige um den weiteren wichtigen Baustein „Pflegestützpunkte“ zu ergänzen.“