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14.07.2020 | Stefanie Starke | Stadt Passau

„Ein weiterer wichtiger Schritt ist getan“

MdL Waschler begrüßt Preisverleihung im Architekturwettbewerb für den Neubau eines Internationalen Wissenschaftszentrums für die Universität Passau

Gleich zwei Preisträger sind aus dem Architekturwettbewerb für den Neubau eines Internationalen Wissenschaftszentrums für die Universität Passau hervorgegangen.

Foto (Stefanie Starke): Abschlussrunde der Jury im Architekturwettbewerb für den Neubau eines Internationalen sowie die beiden Vorschläge der Preisträger.
In seiner Funktion als Jurymitglied in einem 15-köpfigen Team aus Vertretern des Staatlichen Bauamts Passau, der Universität Passau, der Stadt Passau, freien Architekten, Vertretern der Regierung von Niederbayern sowie aus dem Wissenschafts-, Finanz- und Bauministeriums, hat MdL Waschler diesem Beschluss heute (14.07.2020) ebenfalls zugestimmt: „Fast auf den Tag 3 Jahre nach dem Durchbruch für die Realisierung des Projekts im Juli 2017 ist nun ein weiterer wichtiger Schritt getan. Ein guter Schritt zur Verwirklichung der Universitätsentwicklung am Spitzberg, die damals vor allem von dem ehemaligen Uni-Präsidenten Prof. Dr. Walter Schweitzer stark forciert und eingeleitet wurde.“ Waschler selbst hat sich über mehrere Jahre hinweg für eine universitäre Nutzung eingesetzt, die letztlich durch einen Erbbaurechtsvertrag ermöglicht werden konnte. „Die Schaffung eines neuen Audimax für die Uni mit 800 Plätzen in Verbindung mit konzertanter Nutzung eröffnet eine gelungene Verbindung von Wissenschaft und Kultur. Sie ist bei beiden Siegern gegeben. Die Nachbearbeitung eröffnet beiden nun weitere Chancen zur Optimierung der ersten Vorlage“, ist MdL Waschler überzeugt.
Neben den beiden Preisträgern, einem Architekturbüro aus Linz und einem weiteren aus Leipzig, die jeweils 66.500 Euro Preisgeld erhalten, sind weitere vier Anerkennungen ausgesprochen worden, die je 21.000 Euro für ihren Vorschlag erhalten.
Das Staatliche Bauamt Passau hatte den Architekturwettbewerb als „Nicht offenen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil“ Ende 2019 ausgelobt und von den 153 Bewerbern in einem vorgeschalteten Losverfahren sind letztlich 40 Teilnehmer zugelassen worden. „29 Teilnehmer hatten nun im Vorfeld ihre Arbeiten eingereicht“, so Norbert Sterl, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamtes Passau.
Die Preisträger erhalten nun die nächsten acht bis 12 Wochen Gelegenheit ihr Ar-beiten entsprechen der örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen weiterzuent-wickeln und im Anschluss nochmals vorzustellen. Derzeit liegen zwei Vorschläge mit ganz unterschiedlichen Ansätzen vor – „immerhin geht es hier darum ein Raumprogramm für knapp 5000 Quadratmeter Nutzfläche zu erarbeiten – und das mit der Herausforderung das neue Bauvolumen in ein historisch wichtiges Bauerbe einzufügen“, so MdL Waschler weiter.

Letztlich werde dann der Freistaat Bayern als Bauherr einen der beiden Preisträger mit der Maßnahme beauftragen.