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Aktuelles

20.01.2020 | Stefanie Starke | Obernzell/Passau.

Der Schacht für den Aufzug nimmt Gestalt an

MdL Waschler besichtigt fortschreitende Maßnahme im Schloss Obernzell

"Das wird ein wahrer Mehrwert für die Besucher und ist eine Aufwertung für das Schloss insgesamt“, ist MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler einmal mehr von der Baumaßnahme im Schloss Obernzell überzeugt.

Foto (Stefanie Starke): (v.l.) Obernzells Bürgermeister Josef Würzinger, Konservator Dr. Thomas Schindlerm, stellv. Bürgermeister Ludwig Prügl und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler
Gemeinsam mit Bürgermeister Josef Würzinger und dessen Stellvertreter Ludwig Prügl haben sich die Mandatsträger von Konservator Dr. Thomas Schindler vom Bayerischen Nationalmuseum einen Eindruck vom Baufortschritt in und um das Schloss geben lassen. „Wir sind absolut im Zeit- und Kostenrahmen was die gesamte Maßnahme anbelangt“, klärt Dr. Schindler auf. Momentan sei man an den Sanierungsarbeiten an den barrierefreien Toiletten im Erdgeschoß; im ersten Stock sei außerdem die Liftanlage bereits erschlossen. „Nun geht es an das zweite Stockwerk. Erweitere Brandschutzmaßnahmen erfordern die Installation einer zusätzlichen Treppe um den Aufzugsschacht. Außerdem haben wir historische Wandmalereien entdeckt, die durch die Denkmalpflege dokumentiert und gesichert wurden. Die Bauarbeiten wurden hierdurch nicht verzögert“, so der Konservator weiter. Mit einem Abschluss der Maßnahme im Innenbereich des Schlosses sei im April dieses Jahres zu rech-nen, im Anschluss werde man sich dem Parkplatz sowie der Rampe im Außenbe-reich annehmen. „Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie genau und sauber hier gearbeitet wird. Schließlich ist es mit Sicherheit kein Leichtes, durch die dicken Schlossgemäuer hindurch zu gelangen“, zeigt sich Waschler von der Maßnahme beeindruckt.
Hinsichtlich des erfolgreichen Verlaufs stelle man sich derzeit bereits die Frage, wie es im Anschluss mit dem Schloss samt Museum weitergehe. Denn durch den Lifteinbau fallen Ausstellungsräume weg, wodurch das bisherige Konzept nicht mehr gut aufgehe. Das Schloss Obernzell mit seinem Keramikmuseum gehört zu einem der insgesamt neun Zweigmuseen des Bayerischen Nationalmuseums. „Wir entsprechen dem Museumsentwicklungsplan des Freistaats, wenn wir unser Augenmerk stets auf die einzelnen Häuser richten – Obernzell nimmt hier einen besonderen Stellenwert ein“, verkündet Dr. Thomas Schindler. Mit der sehr engagierten Gemeinde ist vor Ort ein sehr interessierter Partner vorhanden, der wissen möchte wie es weitergeht – speziell auch mit der konzeptionellen Planung und einer entsprechenden zeitgemäßen Überarbeitung. „Der bisherige Rundgang durch das Muse-um ist zwar didaktisch sinnvoll, aber eben nicht mehr zeitgemäß, was sich letztlich auch auf Besucherzahlen niederschlägt“, so Schindler weiter. Im Fokus stehen sicher die mit dem Ort zu verbindenden Alleinstellungsmerkmale. Seit langem sind immer wieder auch die Sanierung der Außenfassade, der Umfassungsmauer und des Dachs im Gespräch, aber noch keine Beschlüsse gefasst. 
Die Mandatsträger nahmen die neuen Entwicklungen positiv und hoch erfreut auf. „Damit würde die Einrichtung auch eine neue Attraktivität für Schulklassen, allge-mein das junge Publikum, gewinnen“, ist auch Obernzells Bürgermeister Josef Würzinger überzeugt.