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18.11.2019 | Stefanie Starke | Passau.

Die beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) eine wichtige Säule im Feld der Beruflichen Bildung

MdL Waschler besucht neues bfz Passau

Mitten in der Stadt Passau hat das neue Berufliche Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH einen Platz gefunden – auf immerhin 4000 Quadratmeter ist ein imposanter und gleichzeitig zweckmäßig moderner Bau entstanden, wovon sich MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler nun persönlich überzeugen konnte.

Foto (Stefanie Starke): (v.l.) Stellv. bfz-Leiter Wolfgang Dietz, bfz-Leiterin Michaela Riedl und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler unterwegs auf einer Besichtigungstour durch die Werkstätten im neuen bfz Passau.
In seiner Funktion als bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion hat der CSU-Stimmkreisabgeordnete großes Interesse an der neuen Einrichtung in Passau gezeigt. „Die Vielfalt an unseren Angeboten im Bereich der Beruflichen Bildung ist gleichzeitig unsere Stär-ke in Bayern und hier spielt auch das bfz eine wichtige Rolle“, betont der Abgeordnete bei einem Besuch am neuen Standort in der Äußeren Spitalhofstraße.
Die Kosten des erst im Herbst offiziell eingeweihten Fortbildungszentrums belaufen sich auf knapp neun Millionen Euro – etwa hälftig vom Freistaat Bayern gefördert. „Der Bedarf an mehr und vor allem auch besser ausgestatteten Räumlichkeiten war groß. Mit dem Neubau an dieser Stelle haben wir nun eine höchst moderne Bildungsstätte, an der alle bfz-Aktivitäten gebündelt sind“, erklärt bfz-Leiterin Michaela Riedl.
Seit 1984 ist das bfz auch am Standort Passau vertreten, mittlerweile mit rund 50 Mitarbeitern vor Ort – „wenn man unsere acht Außenstellen von Freyung bis Mühldorf hinzuzählt, dann kommen wir auf 165 Mitarbeiter“, so Riedl weiter. Dabei finden im bfz sämtliche Generatio-nen einen Ankerpunkt: „Zu unseren Tätigkeitsschwerpunkten gehören Vermittlungsprojekte für Flüchtlinge, Angebote für Jugendliche im Rahmen berufsbegleitender Maßnahmen, aber auch hinsichtlich der Berufsorientierung“, erklärt der stellvertretende bfz-Leiter Wolfgang Dietz. Zusätzlich nimmt sich das bfz auch Umschulungsmaßnahmen an, bietet Deutschkurse für Menschen mit Migrationshintergrund und initiiert immer wieder Projekte für Langzeitarbeitslose. „Unser Erfolgsmodell: Wir sind sehr breit und gesund aufgestellt und wissen in welche Richtung wir wollen – auch, weil wir ständig in Kontakt mit den heimischen Unternehmen sowie den zahlreichen Schulen stehen“, so die bfz-Leitung. So beschäftige man sich derzeit mit neuen Fortbildungsangeboten im Bereich der Kräuterpädagogik. „Das ist das Tolle an unserer Einrichtung: Uns sind keine Grenzen gesetzt und wir können uns selbst weitgefächert aufstellen und neue Angebote entwickeln“, so Riedl weiter.
Immer mehr Programme würden auch als E-Learning-Modelle angeboten – „dies hängt auch eng mit der Auslastung der einzelnen Angebote zusammen.“
Der Abgeordnete zeigte sich beeindruckt vom neuen Gebäude im Herzen von Passau: „Das Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gemeinnützige GmbH nimmt eine bedeutende Rolle im Feld der Beruflichen Bildung auch über die Passauer Region weit hinaus ein. Der Wert der Beruflichen Bildung zeigt sich hier auch mit Blick auf die niedrigste Jugend-arbeitslosigkeit in ganz Europa.“