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05.11.2019 | Stefanie Starke | Passau

Zu Besuch bei Freunden

MdL Waschler erkundet Langlebenhof in Passau

MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler (CSU) besuchte den Gründer des Langle-benhofs Hans Dorn an seiner Wirkungsstätte. Dabei kam eine alte Gemeinsamkeit auf: Die beiden kannten sich noch aus der Schule und so wurde die Begegnung sehr herzlich.

Foto (Langlebenhof): (v.l.) Inhaber Hans Dorn, Jochen Kurzböck und Johannes Bachl, jeweils mit einer Flasche Aronia in der Hand und MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler
MdL Waschler ließ sich von Hans Dorn und Langlebenhof-Geschäftsführer Viktor Merklinger den Hof ausgiebig zeigen, erkundete die Umge-bung und nutze die Gelegenheit auch, um sich entsprechend über die Gesund-heitsbeere Aronia zu informieren.
Im Vordergrund des Austauschs stand aber vor allem das pädagogische Konzept des Langlebenhofs auf der Ries in Passau. „Von der Pflanze bis zum Verkauf des Wundersaftes Aronia finden alle Prozesse hier am Hof mit der Hilfe von Menschen mit Beeinträchtigung statt“, erklärt der Gründer. Die besondere pädagogische Her-angehensweise im Umgang mit dem Produkt „Aronia“, verbunden mit den direkt zugeschnittenen Wohn- und Arbeitsbedingungen für Menschen mit Beeinträchtigungen zeichnen den Langlebenhof in Passau aus. „Wir schaffen es unsere Bewohner und Mitarbeiter stets zu motivieren und nachhaltig für die Aroniabeere zu begeistern“, erklärte auch Geschäftsführer Viktor Merklinger gegenüber dem Abgeordneten. Dass Inklusion am Langlebenhof tatsächlich gelebt werde, davon konnte sich der Bildungspolitiker schließlich selbst überzeugen: So ließ er sich unter anderem von Jochen K., einem der Betreuten am Langlebenhof, die Wirkung des Aronia-Saftes näher erklären.
Auch weitere Anliegen wurden gemeinsam besprochen und diskutiert. „Die Inklusion von Menschen mit Behinderung wird von der UN-Resolution gefordert, dennoch gibt es nach wie vor Hürden in der Verwaltung, die gemeistert werden müssen“, so Dorn im Gespräch mit dem Abgeordneten, der jedoch davon überzeugt ist: „Hier können Vorreiter-Modelle wie der Langlebenhof, die schnell und unkompliziert auf persönliche Belange von einzelnen Menschen reagieren können, eine Alternative für Härtefälle sein.“