Aktuelles

Zur Übersicht

22.10.2019 | Stefanie Starke | Tiefenbach.

„Ampel ist und bleibt Provisorium“

Abgeordnete tauschen sich zur Verbesserung des Verkehrsflusses aus

„Nach wie vor arbeiten wir schrittweise hin zu einer höhenfreien Anbindung auf die B85 in Richtung Passau“, betont Bürgermeister Christian Fürst bei einem Austausch mit den Abgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler.

Foto (Stefanie Starke): (v.l.) MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Tiefenbachs Bürgermeister Christian Fürst und MdL Walter Taubeneder.
„Die Ampelanlage ist und bleibt ein Provisorium“, das stünde weiterhin fest, auch wenn sich die Ampelanlage mittlerweile relativ gut integriert habe. Im Fokus für den Tiefenbacher Bürgermeister stehe jedoch weiterhin die Verbesserung des Verkehrsflusses in Richtung Passau – „auch aus Umweltschutzgründen müssen wir kreuzungsfrei werden.“ Seit vielen Jahren verfolge man seitens der Gemeinde das Ziel eine gute, einvernehmliche Lösung zu finden.

Neben dem Austausch zum aktuellen Sachstand zur verkehrlichen Situation in und um die Gemeinde Tiefenbach, haben die Mandatsträger auch Themen wie die Weiterführung des  Kindergarteninvestitionsförderprogramms oder auch die positive Entwicklung im Bereich der Sportstättenbauförderung durch den Freistaat Bayern: „Diese Nachricht hat gut getan und schafft eine hohe zusätzliche Entlastung für die Gemeinde“, so Fürst zu den staatlichen Fördergeldern mit denen der Sandplatz in ein Kunstrasenspielfeld gewandelt werden soll. So kommt Tiefenbach Dank der Staatsmittel aus einem neu aufgelegten Sonderförderprogramm im Rahmen der Sportstättenbauförderung in den Genuss von zusätzlich rund 140.000 Euro, die über den BLSV ausgesteuert werden. „Der Fördersatz ist mit einem Schlag von 20 auf 45 Prozent nach oben gegangen, auch Dank eurem großartigen Einsatz“, so Bürgermeister Christian Fürst dankbar. „Insgesamt werden die Gemeinden vom Freistaat mit Zuschüssen gut bedient“, will auch MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler nochmals betonen. Gerade mit genannten Programmen werde die Unterstützung durch den Freistaat für jeden einzelnen spürbar.

Dennoch will der Bürgermeister es nicht verpassen den Abgeordneten auch neue Anliegen mit auf den Weg zu geben: „Die Grunderwerbssteuer macht uns zunehmend zu schaffen ebenso die Entsorgung des Klärschlamms.“ Seiner Ansicht nach wäre die Entsorgung leicht über einen Zweckverband zu erledigen – „ich sehe wenig Sinn hier ein neues kompliziertes Finanzierungs- und Entsorgungskonzept aufzulegen, wenn wir mit dem Zweckverband Donau-Wald einen adäquaten Partner hätten.“ Auch aufgrund der neuen Düngeverordnung stehe man hier als Gemeinde allein auf weiter Flur.