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21.10.2019 | Stefanie Starke | Passau.

Die Hoffnung auf einen Kunstrasenplatz für die Bataven

MdL Waschler: „Umweltgerechter Kunstrasenplatz unabdingbar notwendig“

„Die Bataven sind aus der Innstadt nicht mehr wegzudenken“ leitet MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler bei einem Ortstermin, unter anderem mit Vertretern des Sportausschussmitgliedern der Stadt Passau, ein.

Foto (Olaf Pint): Lisa Rickl, Fabian Scharinger (Sportlicher Leiter, Fußball), 1. Vorstand Aron Csizmadia, MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, Georg Steiner, Rosemarie Weber, Prof. Dr. Holm Putzke und 2. Vor-stand Klaus Högn.
Die Vorstandschaft des SC Batavia 72 Passau e.V. hatte sich an den Abgeordneten mit einer Art „Hilferuf“ gewandt – „Wir möchten gerne wissen woran wir sind“, so Vorstand Aron Csiz-madia. Seit über zwei Jahren bemühe man sich um einen Kunstrasen für die Bataven in der Innstadt. „Bereits im Sommer 2017 haben wir eine inoffizielle Anfrage gestartet, sind seither jedoch immer wieder mit Prüfungen vertröstet worden. Unser Sandplatz ist einfach nicht mehr zeitgemäß und auch die hohe Verletzungsgefahr wird immer wieder thematisiert.“ Nun wolle man endlich wissen, woran man sei. Seit Beginn der 1980er Jahre hat der Verein in der Innstadt, genauer gesagt auf dem Batavenberg in Bayerisch Haibach, seine sportliche Hei-mat. Dort verfügen die Bataven über ein Rasenspielfeld und eben den besagten Sandplatz mit Flutlichtanlage, der aus Sicht der Bataven dringend in einen Kunstrasenplatz verwandelt werden solle. „In den vergangenen Jahren haben wir bereits unser Vereinsheim kontinuierlich modernisiert und ausgebaut, sodass sich darin mittlerweile auch ein Saunabereich sowie Räumlichkeiten zur physiotherapeutischen Behandlung befinden – außerdem verfügen wir über ein separates Umkleidegebäude mit Kabinen und einem Büro sowie mehreren Räumen für das Vereinsinventar“, erklärt Csizmadia weiter. „Mit hoher Eigeninitiative hat sich hier für den Fußball, aber auch bei den Stockschützen, eine gute Sporttradition entwickelt“, so MdL Waschler. Schon allein wegen der äußerst erfolgreichen Nachwuchsarbeit sei ein moderner, umweltgerechter Kunstrasenplatz auf dem bisherigen Sand-Bolzplatz unabdingbar notwendig, ist der Abgeordnete überzeugt. „Auch, weil der Sandplatz nach Regen völlig unbespielbar ist.“
„Ein weiteres Zuwarten ist nicht mehr hinnehmbar“, ist auch Stadtrat und CSU-OB-Kandidat Georg Steiner überzeugt. Das ständige vertrösten auf einen späteren Zeitpunkt müsse ein Ende haben. Beim Ortstermin war man sich einig: Eine Umsetzung im kommenden Jahr muss gemeinsames Ziel sein.