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04.10.2019 | Stefanie Starke | Passau.

Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL und Robert Brannekämper, MdL im Gespräch mit der Präsidentin der Universität Passau Prof. Dr. Carola Jungwirth

„Man hat gemerkt, studieren hat hier eine andere Dimension“, so Robert Brannekämper, MdL, Vorsitzender des Landtagsausschusses für Wissenschaft und Kunst, bei seinem Besuch, gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL, dem bildungspolitischen Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, an der Universität Passau.

Foto (Stefanie Starke): Uni-Kanzler Dr. Achim Dilling, Landtags-Ausschussvorsitzender Robert Brannekämper, MdL, Uni-Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth und Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL.
„Eine tolle Infrastruktur und kurze Wege, einfach eine schöne Stadt, um hier zu studieren,“ so sieht Robert Brannekämper die Universitätsstadt Passau.

Mit derzeit 12500 Studierenden und insgesamt 600 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, inklusive 124 Professorinnen und Professoren, sei die Universität Passau in vielen Bereichen gut aufgestellt, stellt die Präsidentin der Uni Passau Prof. Dr. Carola Jungwirth fest, dennoch: „Uns fehlt es immer noch an Personal. Wir werben große Forschungsprojekte ein, können den Mangel aber gerade in der Lehre nicht ausgleichen.“ In den letzten vier Jahren habe die Universität sehr gute Arbeit geleistet. Vor allem in den Bereichen Forschung und Lehre mit Themenschwerpunkt Digitalisierung habe sie sich hervorragend profiliert. Was den Blick in die Zukunft angehe, verfolge sie mit Nachdruck die Idee, eine Medizinische Fakultät der Zukunft zu etablieren. Die Universität Passau möchte hierbei von Anfang an eine neue Richtung einschlagen: „Die Medizin des Jahres 2035 wird in heute noch nicht vorstellbarem Ausmaß digitalisiert sein. Medizinfakultäten der Zukunft werden deshalb eng mit der Informatik und den digitalen Naturwissenschaften verschränkt sein“, so die Präsidentin. „Wir machen unsere Hausaufgaben und arbeiten an einem Konzept, das auf eine vernetzte Medizin setzt, aus der neue Geschäftsideen entstehen und das Potential der medizinischen Diagnostik er-weitert wird. Eine solche Entwicklung ist für ganz Bayern von größtem Interesse.“

Auch Robert Brannekämper, MdL, sieht in einem weiteren Ausbau und Förderung der Fakultät für Informatik und Mathematik die Zukunft der Universität Passau. „Passau ist in Niederbayern der ideale Standort, um zahlreiche Anforderungen und Herausforderungen im Rahmen der Pläne für einen Medizincampus Niederbayern zu vereinen. Der medizinische Vollausbau am Klinikum Passau hin zu umfassender universitärer Qualitätsmedizin wäre ein gangbarer nächster Schritt“, merkt Prof. Dr. Gerhard Waschler, MdL als eine Möglichkeit zur Förderung des Vorhabens der Uni Passau an.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt bei jedem Universitätsbesuch ist das direkte Gespräch mit den Studierenden. Hierzu kam es auch beim Besuch an der Universität Passau. Für die studentische Senatorin und den studentischen Senator, Sophia Rockenmaier und Florian Weigl, bestand die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt an den Ausschussvorsitzenden Brannekämper und Abgeordneten Waschler heranzutragen. Unter anderem wurden hier die Themen Platz-mangel in der Mensa, aber auch in Übungsräumen oder der Bibliothek angesprochen. Ebenso fehlen in Stoßzeiten Lernorte für Studierende – „zu Prüfungszeiten stehen die Studierenden vor der Bibliothek oft Schlange“, so Rockenmaier. Grundsätzlich sei es wunderschön hier zu studieren: „Es ist eine tolle Campus-Uni mit kurzen Wegen, einer schönen Lage und einer interessanten Fächerauswahl.“ Den Anliegen der Studierenden wollen die Abgeordneten Brannekämper und Waschler gerne nachgehen.