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16.08.2019 | Stefanie Starke | München/Passau.

Zum Wohle der Tiere

CSU-Abgeordnete Taubeneder und Waschler: „Tierheime sind unverzichtbar“

„Tierschutz geht uns alle an“, betont MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler. Bereits Mitte letzten Jahres hatte er sich, gemeinsam mit Kollegen Walter Taubeneder und den weiteren CSU-Landtagsabgeordneten aus Niederbayern, an den CSU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Kreuzer gewandt, um sich verstärkt der Problematik zur Finanzierung von Tierheimen anzunehmen.

So schrieben die Abgeordneten schon damals:

„So stellt sich die Situation heute nach wie vor so dar, dass unsere Tierheime chronisch unterfinanziert sind und ihre Aufgabe, die sie ja für das Gemeinwohl leisten, größtenteils nur mit Spenden finanzieren können. Gerade in der bayerisch-tschechischen Grenzregion zeigt sich diese Problematik wegen der vielen aufgegriffen, illegalen Tiertransporte noch umso deutlicher.
Mittlerweile sind die Tierheime, die Kommunen und auch die vielen ehrenamtlichen Helfer total überfordert, weil die Finanzierung dieser wichtigen Arbeit nicht mehr sichergestellt ist. In einem weiteren, zu befürchtenden Schritt, werden an dieser Stelle die dringend benötigten, ehrenamtlichen Helfer wegbrechen, wenn keine Lösung in der Finanzierungsmisere gefunden wird. […]“, machten die Abgeordneten bereits im Sommer 2018 auf die Problematik aufmerksam, die nun Gehör gefunden hat.

 
Dass die Unterstützung von Tierheimen ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz in der Fläche ist wurde fraktionsübergreifend erkannt und aufgegriffen. Nach positivem Beschluss des Ministerrats und der Zustimmung des Haushaltsgesetzgebers können nun nach Vorlage der Förderrichtlinie über das Bayerische Umweltministerium für die bayerischen Tierheime in diesem und auch dem kommenden Jahr insgesamt 2,2 Millionen Euro gewährt werden. „Seit dem 1. August können in diesem Zusammenhang Förderanträge gestellt werden“, macht MdL Waschler weiter deutlich. Dank der neuen staatlichen Förderung würden die Tierheime an Planungssicherheit gewinnen. „Der Schwerpunkt der neuen staatlichen Förderung sind die Unterstützung bei Sanierungs- und Baumaßnahmen, aber auch die staatliche Beteiligungen an den laufenden Kosten. Daneben wird es außerdem eine projektbezogene Förderung für gezielte Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes geben“, betont auch MdL Walter Taubeneder. Voraussetzung sei dabei jedoch ein entsprechendes Engagement von kommunaler Seite.
„Tierheime übernehmen wichtige Aufgaben, wie beispielsweise die Aufnahme von Fundtieren, herrenlosen Tieren, durch Behörden weggenommene Tieren und von Tieren, die von ihren Haltern abgegeben werden (müssen). Das entlastet die Behörden und trägt zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung bei. Außerdem leisten Tierheime jeden Tag aufs Neue schnelle, unbürokratische Hilfe für das Gemeinwohl, beispielsweise durch Aufnahme beschlagnahmter geschmuggelter Hundewelpen. Tierheime sind unverzichtbar“, so die Abgeordneten abschließend.