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15.07.2019 | Stefanie Starke | München/Niederbayern.

Neues staatliches Sonderförderprogramm für den vereinseigenen Sportstättenbau

CSU-Abgeordnete begrüßen Erhöhung der Fördersätze für finanzschwächere Gemeinden

Die Region zeichnet sich durch ein lebendiges Vereinsleben aus. „Die Trainingsbedingungen, auch hinsichtlich des Spitzensports, aber auch des Freizeits- und Breitensports, sind hervorragend hier bei uns“, so MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler.

Daher seien auch intakte Sportanlagen von wesentlicher Bedeutung, um langfristig nicht ins Hintertreffen zu geraten.
Der Bayerische Landtag hat in diesem Rahmen mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt – so wurde nun ein wirkungsvolles Sonderförderprogramm erarbeitet. Danach werden im vereinseigenen Sportstättenbau für Sport- und Schützenvereine in finanzschwächeren Gemeinden die Fördersätze deutlich erhöhen.

„Neben den staatlichen Zuschüssen werden Vereine bei größeren Maßnahmen (ab 250.000 Euro förderfähige Kosten) auch durch zinsvergünstigte staatliche Darlehen beim Bau und der Sanierung ihrer Sportstätten unterstützt“, schreibt Staatsminister Joachim Herrmann an die Abgeordneten.


Im Ergebnis werden für etwas mehr als die Hälfte der bayerischen Bevölkerung zukünftig höhere staatliche Fördersätze als bisher gelten. „Das Sonderförderprogramm ist damit ein höchst wirksames Instrument, um finanzschwächeren Gemeinden bei der Unterstützung von
der Sport- und Schützenvereine unter die Arme zu greifen“, so die Abgeordneten Walter Taubeneder und Prof. Dr. Gerhard Waschler.
Sport- oder Schützenvereine können ihre Anträge ab dem 15. Juli 2019 direkt an den Bayerischen Landes-Sportverband e. V. (BLSV) bzw. an den Bayerischen Sportschützenbund e. V. (BSSB) richten.