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18.12.2017 | Simon Fischer/Stefanie Starke | Passau

Einzigartige Ausgrabungen in der Halser Pfarrkirche

MdL Waschler begutachtet freigelegte Gemäuer

„Es ist außerordentlich, was hier für Kostbarkeiten freigelegt wurden“, zeigt sich MdL Dr. Gerhard Waschler sichtlich beeindruckt von den Ausgrabungen in der Pfarrkirche St. Georg in Passau-Hals.



Foto (Simon Fischer): (v.l.) CSU-0rtsvorsitzender Günter Waldherr, Kirchenpfleger Thomas Schmied, MdL Gerhard Waschler, Monsignore Gerhard Hettler.

Im Zuge der Renovierungsarbeiten nach dem katastrophalen Jahrhunderthochwasser im Jahr 2013 sind hier alte und gleichzeitig einzigartige Gemäuer zum Vorschein gekommen – daher auch der Wunsch von Pfarrer Msg. Gerhard Hettler und Kirchenpfleger Thomas Schmied diese auch nach Abschluss der Renovierung für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Die Pfarrei Hals ist hier auf Unterstützung durch den Freistaat Bayern angewiesen, da unter anderem regelmäßige Hochwasser der Kasse stark zugesetzt haben“, erklärt der CSU-Ortsvorsitzender Günter Waldherr bei einem Ortstermin in Passau-Hals, bei dem MdL Waschler ausgiebig über die einzelnen Freilegungen informiert wurde. Die Idee: Ein begehbarer Glasboden, der stets freien Blick auf die Ausgrabungen gewährt. „Als bekennender Hobby-Archäologe ist mir die Bedeutung der Freilegungen bewusst. Den weiteren Verlauf der Ausgrabungen werde ich mit großem Interesse verfolgen“, betont Waschler und sichert zu, sowohl mit Generalkonservator Mathias Pfeil, als auch mit dem zuständigen Ministerium Kontakt aufzunehmen, um hier Fördermöglichkeiten auszuloten.

„Es ist schön, dass unser Landtagsabgeordneter sich dieser Sache annimmt. Derartige Ausgrabungen sind äußert selten in unserer Region und sie sollten für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Sie sind ein bedeutender Teil der Halser Geschichte“, findet auch der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Simon Fischer.